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Ihr taucht in eine zukünftige Welt ein, in der das Menschenleben alles andere als ein Zuckerschlecken ist. Monsterwirbeltürme richten auf dem europäischen Kontinent verheerende Schäden an. Die Staaten, wie wir sie kennen, existieren nicht mehr, die Welt ist entvölkert, die Zivilisation an vielen Orten zusammengebrochen, die Erdatmosphäre kocht mit 4 Grad über der vorindustriellen Durchschnittstemperatur regelrecht.

Nebenbei grassiert die 8. Pandemie, Marodeure und Banden durchstreifen die Lande, eine neue protonazistische Miliz schafft neue politische Verhältnisse. Eine weltweite Energieagentur stellt aus Sonnenlicht „Energie“ bereit und verwaltet eine verrottende Stuktur, die den völligen Zusammenbruch aller menschlicher Strukturen, die es an einigen Stelle noch gebt, bisher verhindert hat. Wie lange wird sie dazu noch in der Lage sein?

Ihr fragt Euch, in was Ihr hier geraten seid? Als ich das Vorhaben begonnen habe, stellte ich mir die gleiche Frage. Nicht gleich, aber, nachdem ich den ersten Band zur Hälfte geschrieben hatte, habe ich mir dieselbe inhaltliche Frage gestellt: Walther, in was bist du da bloß hineingeraten? Die Antwort darauf werden wir gemeinsam in den Büchern finden, die bei der Suche nach Auflösung aller Rätsel entstehen. Schaffen wir es gemeinsame mit den Heldinnen und Helden, die Welt und die Menschheit zu retten? Zweifel sind berechtigt. Aber sind sie das nicht heute schon?

Wenn man schreibt, kann es passieren, dass man in eine Art Flow gerät. Das werden Euch andere Autorinnen und Autoren ebenfalls bestätigen. Ich habe dieses Statement immer wieder von den Vortragenden auf den Lesungen bestätigt bekommen, die ich zuerst für die Asphaltspuren und später für mein eigenes Literatur- und Feuilleton-Projekt zugetextet.com organisiert habe. Das Spannende ist, dass man immer wieder in diesem Flow eintauchen kann, wenn man weiterschreibt. Und dass man Flashbacks bekommt, also eine Art Wachträume, bei denen man in die Welt des Schreibprojekts eintaucht und diese weiterentwickelt.

Ich wusste aus einem mir nicht erschließbaren Grund bereits zur Mitte des ersten Bands, dass die batgenes Reihe zwei weitere Bände bekommen wird und erst danach dieser Teil der batgenes Saga auserzählt ist. Ich wusste auch, dass es mindestens einen Offspring geben wird. Heute, nachdem ich den zweiten Band in der ersten Version zu fünf Sechsteln geschrieben habe, besteht wenigstens eine weitere Offspring-Idee, die sich langsam entspinnt. Mal schauen. Man weiß ja nie, was das Leben mit uns vorhat.

Jetzt wünsche ich Euch und mir, dass Ihr dieses Projekt, seine Geschichten, Ideen, Werte, seine Heldinnen und Helden ins Euer Herz schließt – so wie ich sie liebgewonnen habe. Sie sind alle meines Geistes Kinder, Kopfgeburten, die nach und nach immer mehr ihr Eigenleben entwickeln. Auch das ist eine Erfahrung: Irgendwann übernehmen die Figuren, die man als Autor erschafft, immer stärker die Kontrolle über sich und die Geschichten, sie formen sozusagen ein Eigenleben. Man verliert als Autor auf eine besondere Weise quasi die Kontrolle über sein Werks, je mehr Heldin und Held „Mensch“ werden. Der Schöfungsprozess wiederholt sich im Denkraum, ohne dass der Schaffungsprozess auch nur im geringsten göttlich wäre. Er ist und bleibt Menschenwerk, fehlerhaft, wie alles, das wir Menschen erschaffen.

Ich werde den batgenes Fans die Möglichkeit eröffnen, an den Büchern und der Ausgestaltung der Saga mitzuwirken. Es soll eine Funke ausgehen, der tatsächlich hilft, unsere Welt ein kleines Bisschen zu retten. Wenn die Klimakatastrophe bewäligt werden soll, der Virus ausgerottet, der Frieden geschaffen, die Freiheit erhalten, Armut und Ungerechtigkeit beseitigt werden sollen, müssen wir selbst etwas dazu beitragen.

Niemand, am wenigsten ich selbst, nimmt für sich in Anspruch, ein Geheimrezept für die Heilung der unserer Probleme zu kennen. Um den richtigen Weg werden wir ringen müssen. Friedlich, demokratisch, im Austausch. Die Heldinnen und Helden der batgenes Saga tun genau das. Und sie packen an und werfen sich in die Kämpfe und Abenteuer, die es dafür zu bestehen gilt. Weil sie das Gute wollen und nur der es schaffen kann, der es versucht.

Und nun lasst uns ein bisschen die Welt retten, wie Beth und Lou, die beiden Protagonisten dieser schlechtesten aller Welten, die wir Menschen herbeigeführt haben, es sagen würden. Denn sie haben die Hoffnung nicht aufgegeben, dass es besser werden kann. Genau darum geht es: Aus der Hoffnung die Kraft schöpfen, dass wir heilen können, was wir krank gemacht haben. Lasst uns gemeinsam damit beginnen!

Metzingen, den 15.08.2021

Walther Stonet, Autor

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